Sie hatten mit dem Zuschuss von 500 € gerechnet, um Ihren Führerschein während Ihrer Ausbildung zu finanzieren? Schlechte Nachricht: Diese Hilfe gibt es seit dem Frühjahr 2026 nicht mehr. Hier erfahren Sie, was sich konkret ändert und vor allem, welche Lösungen bleiben, um ans Steuer zu kommen, ohne sich zu ruinieren.
Kurz gesagt: Der pauschale Zuschuss von 500 €, der volljährigen Azubis zur Finanzierung des Führerscheins der Klasse B vorbehalten war, wurde durch das Haushaltsgesetz für 2026 abgeschafft, das am 21. Februar 2026 in Kraft getreten ist. Seit diesem Datum werden keine neuen Anträge mehr angenommen. Mehrere Alternativen bleiben bestehen: der Führerschein für 1 € pro Tag, die regionalen Hilfen, die Mittel Ihres OPCO und das CPF unter bestimmten Bedingungen.
Was ändert sich 2026 genau?
Seit dem 1. Januar 2019 konnte jeder Azubi ab 18 Jahren, der den Führerschein der Klasse B vorbereitete, einen Zuschuss von 500 € beantragen, der von der Agence de services et de paiement (ASP) ohne Einkommensprüfung ausgezahlt wurde und mit anderen Maßnahmen kombinierbar war. Für viele junge Menschen mit einem Ausbildungsvertrag war das eine einfache und wertvolle Unterstützung.
Das am 20. Februar 2026 im Amtsblatt veröffentlichte Haushaltsgesetz für 2026 hat diese Maßnahme beendet. Die Abschaffung ist seit dem 21. Februar 2026 wirksam.
Nur Anträge, die vor dem 21. Februar 2026 gestellt und vor dem 30. April 2026 an die ASP übermittelt wurden, konnten noch nach den alten Modalitäten bearbeitet werden. Seitdem ist der Schalter endgültig geschlossen.
Die Regierung begründet diese Abschaffung mit einem doppelten Ziel: zwischen 36 und 40 Millionen Euro pro Jahr einzusparen und eine Gleichbehandlung mit anderen Studierenden in der Erstausbildung wiederherzustellen, die über keine vergleichbare landesweite Hilfe verfügten.
Welche Hilfen bleiben zur Finanzierung des Führerscheins?
Das Ende des Zuschusses von 500 € lässt Sie nicht ohne Lösung dastehen. Hier sind die Maßnahmen, die 2026 noch genutzt werden können:
- Der Führerschein für 1 € pro Tag: ein zinsloses Darlehen, das von den Partnerbanken des Staates angeboten wird und die Kosten des Führerscheins ohne Zinsen streckt. Zugänglich für 15- bis 25-Jährige.
- Die Hilfen der Regionalräte: Zahlreiche Regionen finanzieren den Führerschein für junge Menschen in Ausbildung ganz oder teilweise. Die Beträge und Bedingungen variieren von Gebiet zu Gebiet.
- Die Sozialfonds der OPCO: Ihr Kompetenzträger kann eine Mobilitätshilfe anbieten. Im Baugewerbe kann zum Beispiel Pro BTP bis zu 600 € des Führerscheins der Klasse B von Azubis finanzieren.
- Die lokalen Hilfen und die von France Travail: kommunale Stipendien, Departementfonds oder Mobilitätshilfen für Arbeitsuchende.

Ermöglicht das CPF weiterhin, den Führerschein zu machen?
Ja, aber die Regeln sind seit dem 21. Februar 2026 strenger geworden. Die Finanzierung des Führerscheins der Klasse B über das Compte personnel de formation ist nun Arbeitsuchenden vorbehalten, die bei France Travail gemeldet sind, bis zu einer Höhe von 900 €. Ein Arbeitnehmer oder Azubi kann es nicht allein nutzen: Ein Dritter muss mindestens 100 € der Ausbildung mitfinanzieren, um den Rest freizuschalten.
| Maßnahme | Betroffene Zielgruppe | Richtbetrag |
|---|---|---|
| Ehemaliger Zuschuss von 500 € für Azubis | Volljährige Azubis | Abgeschafft (21.02.2026) |
| Führerschein für 1 € / Tag | 15- bis 25-Jährige | Zinsloses Darlehen |
| CPF Führerschein Klasse B | Arbeitsuchende (oder mit Mitfinanzierung) | Bis zu 900 € |
| OPCO (z. B. Pro BTP) | Azubis der Branche | Bis zu 600 € |
Bevor Sie Ihren Führerschein finanzieren, prüfen Sie auch Ihr Gesamtbudget: Ein Azubi-Gehalt, Wohngeld und eine gute Organisation können ausreichen, um die Kosten aufzufangen. Schätzen Sie Ihre Vergütung mit unserem Vergütungsrechner und verschaffen Sie sich einen Überblick über die verfügbaren Maßnahmen auf unserer Seite finanzielle Hilfen.
Wie behalten Sie bei all diesen Hilfen den Überblick?
Die öffentliche Plattform 1jeune1permis.fr listet die je nach Ihrem Alter, Ihrer Region und Ihrer Situation zugänglichen Maßnahmen auf: Das ist der richtige Reflex, um nichts zu verpassen. Denken Sie auch daran, Ihr CFA und Ihren Arbeitgeber zu befragen, die oft wenig bekannte lokale Hilfen kennen.
Der Führerschein bleibt ein wichtiger Trumpf, um eine Ausbildung zu ergattern und zu behalten, besonders in Gebieten mit schlechter Verkehrsanbindung. Wenn die Mobilität bei Ihrer Suche ein Hindernis ist, erweitern Sie Ihren Radius klug: Sehen Sie sich die Ausbildungsangebote in Ihrer Nähe an und ergänzen Sie Ihr Einkommen, indem Sie alle Wohngeldhilfen für Azubis erkunden.