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Ein Unternehmen für die Ausbildung finden: die Methode, die funktioniert

Ohne Unternehmen kein Ausbildungsvertrag: Die Suche nach einem Betrieb ist oft der anspruchsvollste Teil des Weges. Mit einer strukturierten Methode wird sie deutlich effektiver.

Kurz zusammengefasst: Erstellen Sie einen gezielten Lebenslauf und ein zielgerichtetes Anschreiben, aktivieren Sie Ihr Netzwerk, nutzen Sie mehrere Kanäle (Stellenanzeigen, Initiativbewerbungen, Messen) und verfolgen Sie Ihre Bewerbungen in einer Tabelle, um zum richtigen Zeitpunkt nachzufassen. Regelmäßigkeit schlägt Masse.

Die Bewerbung sorgfältig gestalten

Ein klarer Lebenslauf, der in wenigen Sekunden lesbar ist, und ein Anschreiben, das vom Unternehmen handelt — nicht nur von Ihnen. Passen Sie jede Bewerbung an die angestrebte Stelle an.

  • Heben Sie Ihre konkreten Erfahrungen hervor, auch wenn sie bescheiden sind (Praktika, Jobs, Vereins- oder Schulprojekte).
  • Zeigen Sie, dass Sie das Unternehmen und seine Branche kennen.
  • Verbinden Sie Ihre Kompetenzen mit den Anforderungen der Stelle.
  • Lesen Sie alles durch: kein einziger Fehler darf stehen bleiben.

Das eigene Netzwerk aktivieren

Person, die Stellenanzeigen in einer Zeitung einkreist, um die Suche zu organisieren

Familie, ehemalige Mitschüler, Lehrer, Nachbarn: Informieren Sie alle, dass Sie einen Ausbildungsplatz suchen. Viele Verträge werden über Mundpropaganda abgeschlossen. Pflegen Sie auch Ihr LinkedIn-Profil und wenden Sie sich an Ihre Ausbildungsstätte, die oft ein Netzwerk aus Partnerunternehmen hat.

Der verdeckte Stellenmarkt macht einen erheblichen Teil der Angebote aus: Beschränken Sie sich nicht auf veröffentlichte Stellenanzeigen.

Mehrere Kanäle nutzen

  1. Bewerben Sie sich auf gezielte Online-Angebote, darunter unsere Ausbildungsangebote.
  2. Senden Sie Initiativbewerbungen an interessante Unternehmen.
  3. Nehmen Sie an Ausbildungsmessen, Foren und Job-Dating-Veranstaltungen teil.
  4. Mobilisieren Sie Ihren CFA oder Ihre Ausbildungseinrichtung.

Den Rhythmus halten und nachfassen

Organisieren Sie Ihre Suche in einer Verfolgungstabelle (Unternehmen, Datum, Kontakt, Status, Datum des Nachfassens). Fassen Sie ein bis zwei Wochen nach dem Versand nach: ein höfliches Nachfassen macht oft den entscheidenden Unterschied. Regelmäßigkeit zahlt sich am Ende immer aus.

Der richtige Zeitplan

Beginnen Sie idealerweise drei bis sechs Monate vor Schuljahresbeginn. Falls Sie bei Schulbeginn noch keinen Vertrag haben, behalten Sie die Hoffnung: In der Lehre haben Sie in der Regel drei Monate nach Unterrichtsbeginn Zeit, Ihren Vertrag abzuschließen.

Und danach? Das Vorstellungsgespräch vorbereiten

Sobald Sie eine Einladung erhalten haben, beginnt die Vorbereitung. Alle unsere Tipps finden Sie im Artikel das Ausbildungsvorstellungsgespräch erfolgreich meistern, und kalkulieren Sie die Gehaltsfrage mit unserem Gehaltsrechner.

Häufig gestellte Fragen

Wann sollte man mit der Suche nach einem Ausbildungsunternehmen beginnen?

Idealerweise drei bis sechs Monate vor Beginn des Schuljahres. Die besten Stellen werden früh vergeben, aber mit einem Ausbildungsvertrag haben Sie in der Regel drei Monate nach Unterrichtsbeginn Zeit zum Unterzeichnen, was ein zweites Zeitfenster eröffnet.

Wie viele Bewerbungen sollte man schicken?

Es gibt keine Zauberformel, aber setzen Sie auf Regelmäßigkeit statt auf Masse: 5 gezielte und individuelle Bewerbungen pro Woche sind besser als 50 generische Einsendungen. Verfolgen Sie Ihre Bewerbungen in einer Tabelle, um zum richtigen Zeitpunkt nachzufassen.

Funktioniert die Initiativbewerbung wirklich?

Ja: ein großer Teil der Verträge wird über den verdeckten Stellenmarkt abgeschlossen, ohne veröffentlichte Anzeige. Identifizieren Sie interessante Unternehmen, finden Sie den richtigen Ansprechpartner und reichen Sie eine personalisierte Bewerbung ein, die auf einen echten Bedarf eingeht.

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