Ende Juni 2026 legen Hunderttausende Schülerinnen und Schüler der 3e das nationale Brevet-Diplom ab. Doch die Prüfung ist nur eine Etappe: Gleich dahinter steht die Frage nach dem neuen Schuljahr. Wenn Sie die duale Ausbildung reizt, ist jetzt der Moment, an beiden Fronten gleichzeitig voranzukommen.
Kurz gesagt: Die schriftlichen Brevet-Prüfungen 2026 finden am 26., 29. und 30. Juni statt, und die Ergebnisse erscheinen in der ersten Julihälfte (meist zwischen dem 8. und 12. Juli je nach Académie) auf resultats.examens-concours.gouv.fr. Nach der 3e ist die duale Ausbildung ab 15 Jahren zugänglich, um ein CAP oder ein berufliches Baccalauréat vorzubereiten: Warten Sie nicht auf die Ergebnisse, um Ihr Unternehmen zu suchen, denn die Einstellung von Auszubildenden konzentriert sich zwischen Frühjahr und September.
Wie sieht der Brevet-Zeitplan 2026 aus?
Die schriftlichen Prüfungen des nationalen Brevet-Diploms (DNB) sind auf drei Tage Ende Juni gebündelt, nach der mündlichen Präsentationsprüfung, die früher im Jahr abgelegt wird. Hier die offiziellen Termine zum Merken:
| Datum | Prüfung |
|---|---|
| Freitag, 26. Juni 2026 | Französisch |
| Montag, 29. Juni 2026 | Geschichte-Geografie–Sozialkunde, dann Naturwissenschaften |
| Dienstag, 30. Juni 2026 | Mathematik |
| Erste Julihälfte 2026 | Veröffentlichung der Ergebnisse |
| 10.–11. September 2026 | Nachholsession |
Die mündliche Präsentationsprüfung kann ab dem 15. April 2026 stattfinden. Im Juni aus höherer Gewalt abwesende Kandidaten werden zur Nachholsession am 10. und 11. September einberufen.
„Die Ergebnisse der Junisession werden im Juli auf dem Portal resultats.examens-concours.gouv.fr veröffentlicht." — offizieller Prüfungskalender 2026
Jede Académie legt ihr eigenes genaues Veröffentlichungsdatum fest und stellt die Ergebnisse auf ihrem Portal sowie per Aushang in den Schulen bereit.
Was tun nach der 3e, wenn man die duale Ausbildung anstrebt?
Das Brevet bestätigt die Kenntnisse der Sekundarstufe I, ist aber für den Beginn einer Ausbildung nicht erforderlich. Nach der 3e öffnen sich mehrere Wege: die allgemeine und technologische Oberstufe, der schulische Berufsweg oder die Ausbildung. Letztere ermöglicht es, ein Diplom zu erwerben und gleichzeitig bei einem Unternehmen angestellt zu sein.

Konkret ist die Ausbildung ab 15 Jahren zugänglich, sofern man die Abschlussklasse der Sekundarstufe I (3e) beendet hat — das Alter kann zwischen Schuljahresbeginn und dem 31. Dezember des Kalenderjahres erreicht werden. Man kann dann dual vorbereiten:
- ein CAP (Berufsbefähigungszeugnis), in den allermeisten Fällen in zwei Jahren;
- ein berufliches Baccalauréat, um ein höheres Qualifikationsniveau anzustreben;
- weitere Diplome des Berufswegs je nach CFA und Beruf.
Die Ausbildung wechselt zwischen einem Ausbildungszentrum (CFA) — oder einer Partner-Berufsschule, einem ländlichen Familienheim — und einem Unternehmen. Um die passende Ausbildung zu finden, durchsuchen Sie den Katalog der dualen Ausbildungen und verschaffen Sie sich einen Überblick über die Berufe, die einstellen.
Wie meldet man sich an und findet sein Unternehmen?
Zwei Schritte laufen parallel. Einerseits laufen die Orientierungswünsche nach der 3e im Frühjahr über die Plattform Affelnet, geleitet von Ihrer Schule. Andererseits bedeutet die Ausbildung, ein aufnehmendes Unternehmen zu finden und sich in einem CFA einzuschreiben, das die gewünschte Ausbildung anbietet. Manche CFAs unterstützen Jugendliche ohne Vertrag bei dieser Suche.
Der entscheidende Punkt: Warten Sie nicht auf die Brevet-Ergebnisse, um Ihren Arbeitgeber zu suchen. Unternehmen stellen ihre Auszubildenden zwischen Frühjahr und September ein, und die Plätze sind schnell vergeben. Bewerben Sie sich jetzt, indem Sie die verfügbaren Ausbildungsangebote ansehen, und stützen Sie sich auf unsere Methode, um ein Unternehmen für die duale Ausbildung zu finden. Gut zu wissen: Das Gesetz gewährt Ihnen eine Frist von drei Monaten nach Ausbildungsbeginn, um den Vertrag zu unterschreiben — aber eine Unterschrift vor Schuljahresbeginn sichert Ihren Platz.
Wie viel verdient ein Auszubildender und welche Hilfen gibt es?
In der Ausbildung ist die Schulung für den Auszubildenden kostenlos und jeder Monat bringt ein Gehalt. Es entspricht einem Prozentsatz des SMIC (zum 1. Juni 2026 auf 1.867,02 € brutto monatlich angehoben) oder des tariflichen Mindestlohns, je nach Alter und Ausbildungsjahr. Für einen Minderjährigen im ersten Jahr beginnt die Vergütung mit einem reduzierten Prozentsatz des SMIC und steigt dann jedes Jahr. Schätzen Sie Ihre mit dem Vergütungsrechner.
Hinzu kommen mehrere Hilfen — Wohnbeihilfen, Mobilitätshilfe, Ausstattung je nach Region und Branche. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Maßnahmen auf unserer Seite finanzielle Hilfen, um vor September nichts zu verpassen.
Das Brevet schließt die Sekundarstufe I ab; die duale Ausbildung öffnet ab 15 Jahren die Tür zum Unternehmen. Wenn Sie Prüfung und Arbeitgebersuche parallel führen, erreichen Sie den Ergebnistag mit ruhigem Gewissen — und das neue Schuljahr mit einem Vertrag in der Hand.