Sie suchen ein Unternehmen für den Ausbildungsstart 2026? Eine Information kann die Waage zu Ihren Gunsten ausschlagen lassen: die Prämie, die Ihr künftiger Arbeitgeber für Ihre Einstellung erhält. Das Dekret Nr. 2026-168 vom 6. März 2026 hat diese Prämie verlängert und neu gestaltet — und wer die Regeln kennt, kann seine Bewerbungen gezielter ausrichten.
Kurz gefasst: Für jeden Ausbildungsvertrag, der seit dem 8. März 2026 abgeschlossen wird und vor dem 1. Januar 2027 beginnt, erhält der Arbeitgeber im ersten Jahr eine Prämie: 5 000 € (Abschluss ≤ Bac), 4 500 € (Bac+2) oder 2 000 € (Bac+3 bis Bac+5) in Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten; 2 000 €, 1 500 € oder 750 € in größeren Unternehmen. Sie steigt auf 6 000 €, wenn der Auszubildende als schwerbehindert anerkannt ist — unabhängig vom Abschluss oder von der Unternehmensgröße.
Wie hoch sind die Prämienbeträge 2026?
Neu in diesem Jahr: Die Höhe hängt nun vom Niveau des angestrebten Abschlusses ab, zusätzlich zur Unternehmensgröße.
| Angestrebter Abschluss | Unternehmen < 250 Beschäftigte | Unternehmen ≥ 250 Beschäftigte |
|---|---|---|
| Bac-Niveau oder darunter (Niveaus 3–4) | 5 000 € | 2 000 € |
| Bac+2 — BTS, Berufstitel (Niveau 5) | 4 500 € | 1 500 € |
| Bac+3 bis Bac+5 — Bachelor, Master (Niveaus 6–7) | 2 000 € | 750 € |
| Als schwerbehindert anerkannter Auszubildender (RQTH) | 6 000 € | 6 000 € |
Die Prämie wird nur im ersten Vertragsjahr ausgezahlt. Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten erhalten sie ohne Bedingungen; Unternehmen mit 250 oder mehr Beschäftigten müssen sich verpflichten, bis zum 31. Dezember 2027 eine bestimmte Quote an Ausbildungsverträgen in ihrer Belegschaft zu erreichen.
Diese Prämie wird dem Arbeitgeber gezahlt, nicht dem Auszubildenden. Ihr Gehalt bleibt als Prozentsatz des SMIC festgelegt — prüfen Sie Ihr Minimum mit unserem Gehaltsrechner.
Warum sind diese Beträge gesunken?
Nach Jahren mit einer Einheitsprämie von 6 000 € fährt der Staat die Förderung schrittweise zurück: Erklärtes Ziel sind Einsparungen von rund 200 Millionen Euro im Jahr 2026. Die öffentliche Unterstützung konzentriert sich auf die ersten Qualifikationsstufen — CAP, Bac pro, BTS —, bei denen die Ausbildung den beruflichen Einstieg am stärksten verbessert.
Die konkrete Folge für Sie: Die Personalverantwortlichen schauen genauer auf die Kostenrechnung, vor allem bei Hochschulabschlüssen, bei denen die Prämie in großen Unternehmen inzwischen viermal niedriger ist als auf Bac-Niveau.
Wie machen Sie daraus einen Trumpf bei Ihrer Suche?

Wer diese Zahlen kennt, hat im Vorstellungsgespräch einen echten Vorteil:
- Konzentrieren Sie sich auf Klein- und Mittelbetriebe, wenn Sie einen CAP, ein Bac pro oder einen BTS anstreben: Mit 4 500 € bis 5 000 € Prämie ohne Bedingungen haben sie ein direktes Interesse daran, Sie einzustellen. Entdecken Sie die Ausbildungsangebote in Ihrer Nähe.
- Bereiten Sie Ihre Argumentation vor, wenn Sie einen Master machen: Da die Prämie reduziert ist, betonen Sie Ihre moderaten tatsächlichen Kosten (Gehalt als Prozentsatz des SMIC, Abgabenbefreiungen) und Ihren Mehrwert in einem gefragten Beruf.
- Erwähnen Sie die Prämie bei zögernden Arbeitgebern: Viele kleine Betriebe kennen die Beträge für 2026 noch nicht. Ein Bewerber, der sie erklären kann, schafft Vertrauen.
- Warten Sie nicht zu lange: Die Prämie gilt nur für Verträge, die vor dem
- Januar 2027 beginnen. Die Unternehmen haben also allen Grund, für September zu unterschreiben — lesen Sie noch einmal unsere Tipps zum Thema ein Unternehmen für die Ausbildung finden.
Und was ist mit Ihrem Budget?
Die Arbeitgeberprämie landet nie auf Ihrem Bankkonto, aber andere Hilfen betreffen Sie direkt: Wohngeld, Mobili-Jeune, die Visale-Bürgschaft, Führerschein-Zuschuss… Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere finanziellen Hilfen, um Ihr Gehalt aufzubessern — das übrigens gerade gestiegen ist, dank der SMIC-Erhöhung zum 1. Juni 2026.